Die motorisch-funktionelle Behandlung trainiert gezielt Feinmotorik, Kraft und Bewegungsabläufe, damit du wichtige Alltagshandlungen wie Greifen, Schreiben oder Anziehen wieder sicher und selbstständig ausführen kannst.
30 Minuten pro Einheit
Feinmotorik, Grob- und Greiffunktion, ADL
Per Rezept vom Arzt (Heilmittelverordnung)
Orthopädie, Neurologie, Handchirurgie
Die motorisch-funktionelle Behandlung ist ein ergotherapeutischer Ansatz, der gezielt Bewegungsfähigkeit, Kraft, Koordination und Feinmotorik trainiert – mit dem klaren Ziel, Alltagshandlungen wieder selbstständig ausführen zu können. Ob nach einer Handverletzung, einem Schlaganfall, bei Rheuma oder nach orthopädischen Operationen: Im Mittelpunkt steht immer die konkrete Funktion, die du im Alltag benötigst – vom Zuknöpfen eines Hemdes über das Halten einer Tasse bis zum Schreiben.
Im THERAPIEWERK Idar-Oberstein verbinden wir gezieltes Üben einzelner Bewegungsabläufe mit alltagsnahen Übungen, damit die trainierten Fähigkeiten direkt im echten Leben ankommen.
Nach einer genauen funktionellen Befunderhebung – etwa der Beweglichkeit, Kraft und Feinmotorik der Hand – erarbeiten wir gemeinsam mit dir konkrete Alltagsziele. Die Behandlung kombiniert gezieltes Bewegungstraining, den Einsatz von Therapiematerialien und -geräten sowie das Üben konkreter Alltagshandlungen (Activities of Daily Living, ADL). Bei Bedarf beraten wir dich zu passenden Hilfsmitteln.
Diese Behandlungsform kommt bei zahlreichen orthopädischen und neurologischen Diagnosen zum Einsatz:
Durch gezieltes, funktionelles Training verbessern sich Kraft, Beweglichkeit und Feinmotorik spürbar, wodurch Alltagshandlungen wieder leichter und selbstständiger gelingen. Viele Patientinnen und Patienten gewinnen dadurch nicht nur körperliche Fähigkeiten, sondern auch spürbar mehr Selbstvertrauen und Lebensqualität zurück – gerade im Berufsleben ist eine gut funktionierende Handmotorik oft entscheidend.
Motorisch-funktionelle Behandlung wird als ergotherapeutisches Heilmittel ärztlich verordnet und von gesetzlichen sowie privaten Krankenkassen übernommen. Die Verordnungsmenge und -frequenz legt dein behandelnder Arzt individuell fest.
Nach Operationen kombinieren wir motorisch-funktionelle Behandlung häufig mit physiotherapeutischer Krankengymnastik am Gerät, um Kraft und Alltagsfunktion parallel aufzubauen, sowie bei neurologischen Ursachen mit sensomotorisch-perzeptiver Behandlung.
Unser ergotherapeutisches Team bringt umfassende Erfahrung in der funktionellen Rehabilitation von Hand, Arm und weiteren Körperregionen mit. Mit Herrn Ruppert verfügen wir zudem über einen ausgewiesenen Experten für Handtherapie in unserem Team. Wir arbeiten praxisnah, alltagsorientiert und in Zusammenarbeit mit unseren Physiotherapeutinnen und -therapeuten im Haus. Wir bewegen Idar-Oberstein.
Während Physiotherapie oft breiter auf Beweglichkeit, Kraft und Schmerzlinderung des gesamten Körpers zielt, fokussiert sich die ergotherapeutische motorisch-funktionelle Behandlung besonders auf die konkrete Umsetzung von Alltagshandlungen, häufig mit Schwerpunkt Hand- und Armfunktion.
Das ist stark abhängig von Art und Schwere der Verletzung. Wir erstellen nach der Befunderhebung einen individuellen Therapieplan und besprechen realistische Zeitrahmen mit dir.
Ja, bei Bedarf beraten wir dich im THERAPIEWERK zu passenden Hilfsmitteln für deinen Alltag.
Ja, insbesondere bei feinmotorischen Schwierigkeiten, etwa beim Erlernen des Schreibens oder bei Greifproblemen, ist diese Behandlungsform gut geeignet.
Ja, mit einer ärztlichen Heilmittelverordnung übernehmen gesetzliche und private Krankenkassen die Kosten.
In der Regel 1–2 Mal pro Woche, abhängig von der ärztlichen Verordnung und deinem individuellen Therapieziel.
Ja, ein zentrales Ziel der Behandlung ist häufig die Wiederherstellung der beruflichen Belastbarkeit, insbesondere bei Berufen mit hohen Anforderungen an die Handfunktion.
Ja, gerade bei rheumatischen Erkrankungen hilft regelmäßiges, gelenkschonendes Funktionstraining, Beweglichkeit und Kraft langfristig zu erhalten.
Mit Herrn Ruppert verfügen wir über einen ausgewiesenen Experten für Handtherapie in unserem Team. Unser ergotherapeutisches Team bringt umfassende Erfahrung in der Rehabilitation von Hand- und Armverletzungen mit und richtet die Behandlung konsequent nach dem individuellen Nachbehandlungsschema deiner Operation aus.
Wichtige Merkmale sind spezialisierte Erfahrung in der Handtherapie, eine Behandlung, die konsequent am individuellen Nachbehandlungsschema ausgerichtet ist, sowie ein klar strukturierter, alltagsorientierter Behandlungsplan.
Nach einer distalen Radiusfraktur oder einer anderen Handgelenksfraktur orientiert sich die Ergotherapie im THERAPIEWERK an einem bewährten Phasenmodell. In der Ruhigstellungsphase, ob nach Gipsversorgung oder Osteosynthese, stehen zunächst der Erhalt der Beweglichkeit der nicht betroffenen Finger, Schulter und Ellenbogen sowie das Ödemmanagement im Vordergrund. Nach Freigabe durch die Nachbehandlung folgt die Phase der vorsichtigen Mobilisation: Dein Handgelenk wird schrittweise wieder bewegt, begleitet von Narbenbehandlung, Desensibilisierung und gezielten Übungen zur Verbesserung von Beugung, Streckung sowie Unterarmdrehung. Darauf aufbauend folgt die Kräftigungsphase, in der Grob- und Feingriffe sowie die Handkraft systematisch wiederaufgebaut werden, bevor im letzten Schritt das funktionelle Alltagstraining ansteht, etwa das Trainieren von Greif-, Halte- und Stützfunktionen für Beruf und Haushalt. Das genaue Vorgehen richtet sich dabei immer nach dem individuellen Nachbehandlungsschema deiner Operation beziehungsweise Ruhigstellung. Ergänzend beraten wir dich zu sinnvollen Hilfsmitteln für den Alltag. Im THERAPIEWERK Idar-Oberstein begleiten wir dich durch diesen gesamten Prozess in 30-minütigen Behandlungseinheiten, bei Bedarf ergänzt durch physiotherapeutische Krankengymnastik am Gerät. Für die Handrehabilitation steht dir in unserem Team unser Handtherapie-Experte Herr Ruppert zur Seite.
Nach einer Karpaltunnel-Operation setzen wir – im Einklang mit der S3-Leitlinie zum Karpaltunnelsyndrom (siehe Quellen am Seitenende) – auf eine frühzeitige, aktive Nachbehandlung anstelle einer längeren Ruhigstellung, da Bewegung die Heilung und das Gleitverhalten von Nerv und Sehnen begünstigt. In den ersten Tagen nach dem Eingriff stehen die Wundversorgung, eine schonende Narbenbehandlung sowie ein gezieltes Ödemmanagement im Vordergrund. Im Anschluss folgen spezielle Gleitübungen für den Nervus medianus und die Beugesehnen, die verhindern sollen, dass die Narbe mit dem umliegenden Gewebe verklebt und die Beweglichkeit einschränkt. Parallel dazu wird häufig eine Desensibilisierung durchgeführt, wenn Taubheitsgefühle oder eine erhöhte Empfindlichkeit der Hand bestehen. Sobald die Wunde stabil verheilt ist, wird die Belastung schrittweise gesteigert: Zunächst wird der Faustschluss trainiert, anschließend Grob- und Feingriffe sowie die allgemeine Handkraft, bis im letzten Schritt die volle Alltags- und Berufsbelastung wieder erreicht werden kann. Das konkrete Vorgehen wird dabei stets an dein individuelles Nachbehandlungsschema angepasst. Im THERAPIEWERK Idar-Oberstein begleiten wir dich in 30-minütigen Einheiten durch diesen Prozess, bei Bedarf kombiniert mit physiotherapeutischer Krankengymnastik am Gerät. Unser Handtherapie-Experte Herr Ruppert unterstützt dich dabei mit viel Erfahrung, damit du Kraft und Gefühl in der Hand zügig zurückgewinnst.
Nach einer Operation der Dupuytren-Kontraktur ist die Handtherapie ein zentraler Baustein, um das erreichte Operationsergebnis dauerhaft zu sichern. In der ersten Phase nach der OP stehen Wundheilung, Ödemreduktion und eine sorgfältige Narbenbehandlung im Mittelpunkt, häufig ergänzt durch eine nächtliche Lagerung der Finger in gestreckter Position, um erneuten Kontrakturen vorzubeugen. Anschließend folgt die Phase der vorsichtigen Mobilisation, in der Beuge- und vor allem Streckübungen der betroffenen Finger sanft gesteigert werden, begleitet von gezielter Narbenmobilisation und Desensibilisierung, falls die Haut überempfindlich reagiert. In der Kräftigungsphase wird der Grob- und Spitzgriff aufgebaut, bevor im funktionellen Alltagstraining wieder volle Belastbarkeit für Beruf und Haushalt hergestellt wird. Wie intensiv und wie schnell die einzelnen Schritte erfolgen, richtet sich immer nach deinem individuellen Nachbehandlungsschema und dem Ausmaß des Eingriffs. Bei Bedarf beraten wir dich außerdem zu passenden Lagerungshilfen für die Nacht. Im THERAPIEWERK Idar-Oberstein betreuen wir dich in 30-minütigen Behandlungseinheiten konsequent durch diesen Prozess. Unser Handtherapie-Experte Herr Ruppert bringt hierfür sein spezielles Fachwissen ein, damit deine Fingerbeweglichkeit langfristig erhalten bleibt.
Bei Rhizarthrose, also der Arthrose des Daumensattelgelenks, und bei rheumatoider Arthritis der Hand setzt die Ergotherapie im THERAPIEWERK vor allem auf konservative, gelenkerhaltende Strategien. Ein wichtiger Baustein ist das Gelenkschutztraining: Du lernst, Bewegungsabläufe im Alltag so anzupassen, dass belastete Gelenke geschont und Schmerzen sowie Entzündungsreize reduziert werden. Ergänzend werden gezielte Übungen zur Kräftigung der Daumen- und Handmuskulatur sowie zum Erhalt der Beweglichkeit eingesetzt, ohne entzündete oder überlastete Strukturen zusätzlich zu reizen. Bei akuten Krankheitsschüben stehen zudem Ödembehandlung und schmerzlindernde Maßnahmen im Vordergrund. Für den Alltag beraten wir dich zu geeigneten Hilfsmitteln und Orthesen, die das Sattelgelenk oder entzündete Fingergelenke entlasten können, sowie zu ergonomischen Anpassungen bei Haushalts- und Berufstätigkeiten. Ziel ist stets, deine Selbstständigkeit trotz fortschreitender Gelenkveränderungen möglichst lange zu erhalten. Im THERAPIEWERK Idar-Oberstein erarbeiten wir mit dir in 30-minütigen Einheiten ein individuelles Übungs- und Schutzkonzept, bei Bedarf kombiniert mit physiotherapeutischer Krankengymnastik am Gerät.
Bei einer Armparese nach einem Schlaganfall setzt die Ergotherapie im THERAPIEWERK auf aufgabenorientiertes und repetitives Üben als wichtige Grundlage. Statt isolierter Einzelbewegungen werden alltagsnahe Handlungen wiederholt trainiert, etwa Greifen, Halten oder das gezielte Loslassen von Gegenständen, da dies die Neuroplastizität und damit die Wiedererlangung von Bewegungsfunktion begünstigt. Je nach Ausmaß der Lähmung kommen unterschiedliche Ansätze zum Einsatz: Bei noch vorhandener Restbeweglichkeit können intensive, repetitive Übungen und Verfahren wie die forcierte Gebrauchsschulung des betroffenen Arms sinnvoll sein, bei stärker eingeschränkter Funktion stehen zunächst sensomotorisches Training, spiegeltherapeutische Ansätze und die Anbahnung einzelner Bewegungsmuster im Vordergrund. Begleitend werden Spastik-, Sensibilitäts- und Wahrnehmungsstörungen berücksichtigt, und wir beraten dich zu Hilfsmitteln, die den Alltag mit einer eingeschränkten Armfunktion erleichtern. Das Vorgehen wird immer individuell an deinen neurologischen Befund und deinen Reha-Verlauf angepasst und schrittweise von einfachen Bewegungen bis zum funktionellen Einsatz des Arms im Alltag gesteigert. Im THERAPIEWERK Idar-Oberstein begleiten wir dich in 30-minütigen Behandlungseinheiten auf diesem Weg, bei Bedarf ergänzt durch physiotherapeutische Krankengymnastik am Gerät.
Wir verbinden ergotherapeutische Handrehabilitation – u. a. mit unserem Handtherapie-Experten Herrn Ruppert – mit unserem physiotherapeutischen Angebot unter einem Dach und sorgen so für ein optimal abgestimmtes, nahtloses Behandlungskonzept.
Ja, sprich uns gerne frühzeitig an – wir richten die Behandlung nach dem individuellen Nachbehandlungsschema deiner Operation aus, damit die Nachbehandlung optimal in deinen Heilungsverlauf passt.
Mainzer Str. 102, 55743 Idar-Oberstein
Tel.: 06781 457555
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